Prof. Manfred Harnischfeger

Prof. Manfred Harnischfeger

Er hat eine Professur am Institut für Medien- und Kulturmanagement der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg inne.

 

 

Prof. Manfred Harnischfeger

Prof. Manfred HarnischfegerManfred Harnischfeger ist Professor am Institut für Kultur‐ und Medienmanagement der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg und als freier Publizist und Kommunikationsberater tätig. Das Büro "harnischfeger communications" bietet Beratungs‐ und Serviceleistungen auf den Gebieten Change Management, Krisen‐PR und Positionierung von Top‐Führungskräften an. Manfred Harnischfeger war zudem von 2010-2012 kommissarischer Direktor des Beethoven-Hauses Bonn, der Geburtsstätte des berühmten Komponisten (Museum, Digitales Haus, Archiv, Forschung, Kammermusiksaal, Verlag, Shop).

Geboren am 27. Juli 1944 in Lorsch/Hessen, kam der gelernte Zeitungsredakteur nach beruflichen Stationen in Fulda und Mainz sowie als Pressesprecher der CDU‐Fraktion im Hessischen Landtag in Wiesbaden im Jahre 1972 zu Bertelsmann. Er nahm verschiedene hohe Stabs‐ und Linienfunktionen wahr, u. a. als Geschäftsführer der UFA Film‐ und TV-Produktions GmbH in Hamburg, der Management‐Holding für die Film‐, Radio‐ und Fernsehinteressen des Medienunternehmens. Harnischfeger gehörte zu den Mitbegründern des privatwirtschaftlichen Rundfunks Mitte der 80er Jahre in Deutschland (u. a. RTL).

Bis 2002 war Harnischfeger verantwortlich für Gesamtkommunikation und Unternehmensmarketing der Bertelsmann AG, einem der führenden Medien- und Entertainment‐Unternehmen der Welt. Als Executive Vice President Corporate Communications arbeitete er über drei Jahrzehnte in direkter Zuordnung für die Vorstandsvorsitzenden des Unternehmens.

Von 2003 bis 2009 war Harnischfeger für die globale Kommunikation des Konzerns Deutsche Post World Net einschließlich der Marken Deutsche Post, DHL und Postbank verantwortlich. DPDHL ist mit 500.000 Mitarbeitern in 220 Ländern sechstgrößter privater Arbeitgeber der Welt.

1993/94 war Harnischfeger als einziger Deutscher Mitglied der vom damaligen EU‐Kommissionspräsidenten Jacques Delors einberufenen Expertengruppe, die Vorschläge zur Erneuerung der Kommunikationspolitik der Europäischen Union erarbeitete. Er war beratend für die UNESCO, Paris, tätig und leitete einen Beraterkreis Öffentlichkeitsarbeit bei Bundespräsident Roman Herzog. Ferner war er beteiligt an der Gründung der Bertelsmann Stiftung, am Aufbau der Stiftung Lesen und aktiv gestaltend bei der Deutsche Stiftung Musikleben und bei "step21 für Toleranz und gegen Rassismus".